Zielgruppen und Zugang

Funken* richtet sich an Menschen mit Entwicklungspotenzial, denen für den Berufseinstieg vor allem reale Projekterfahrung und professionelle Begleitung fehlen.

Die kurze Antwort

Funken* schafft einen begleiteten Einstieg in die digitale Produkt- und Webentwicklung. Wer aufgenommen wird und welche Voraussetzungen gelten, ist noch nicht abschliessend entschieden.

Wissen und Zertifikate reichen für einen erfolgreichen Berufseinstieg oft nicht aus. Ohne erste Berufserfahrung bleibt der Zugang schwierig, gleichzeitig lässt sich diese Erfahrung ohne eine erste Chance kaum erwerben.

Funken* will diesen Kreislauf durch bezahlte Arbeit, reale Aufgaben und professionelle Begleitung durchbrechen. Die Auswahl soll sich an Potenzial und Lernfähigkeit orientieren, nicht nur an einem bereits vollständigen beruflichen Profil.

Die Ausgangslage

Menschen am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn verfügen häufig noch nicht über belastbare Projekterfahrung. Dadurch fehlen ihnen Referenzen, ein professionelles Netzwerk und der Nachweis, dass sie Verantwortung in einem realen Arbeitsumfeld übernehmen können.

Menschen mit Fluchthintergrund oder anderen Zugangshürden können zusätzlich mit sprachlichen, sozialen oder institutionellen Hindernissen im Schweizer Arbeitsmarkt konfrontiert sein. Weiterbildung allein löst diese Schwierigkeiten nicht, wenn der Zugang zu erster Berufserfahrung weiterhin fehlt.

Mögliche Zielgruppen

Als mögliche Zielgruppen nennt das Konzept:

  • Auszubildende und Berufseinsteigende
  • Praktikantinnen und Praktikanten mit Entwicklungspotenzial
  • Menschen mit Fluchthintergrund beim Einstieg in den Schweizer Arbeitsmarkt
  • Quereinsteigende mit Grundlagen, aber ohne professionelle Projekterfahrung
  • Menschen, deren Fähigkeiten oder Abschlüsse in der Schweiz noch nicht anerkannt werden

Offen: Diese Aufzählung ist noch keine definitive Aufnahmeentscheidung. Die Zielgruppe der ersten Kohorte muss hinsichtlich Förderfähigkeit, Betreuungsbedarf und Passung zum Arbeitsmodell konkretisiert werden.

Potenzial und Lernfähigkeit

Die Auswahl und Entwicklung sollen sich an Potenzial und Lernfähigkeit orientieren. Entscheidend ist nicht allein, was jemand bereits kann, sondern auch, ob die Person Grundlagen festigen, Feedback aufnehmen, Ergebnisse verstehen und schrittweise mehr Verantwortung übernehmen kann.

Talente sollen als Teammitglieder behandelt werden, nicht als Hilfskräfte. Von ihnen wird erwartet, dass sie verbindlich an realen Aufgaben arbeiten, Hindernisse transparent machen, Feedback einholen und ihre Ergebnisse erklären können.

Offen: Die fachlichen, sprachlichen und persönlichen Mindestvoraussetzungen sowie konkrete Aufnahme- und Ausschlusskriterien sind noch festzulegen.

Ein fairer Auswahlprozess

Der Auswahlprozess soll fair und realistisch sein. Er muss berücksichtigen, welche Unterstützung eine Person benötigt und ob dieser Bedarf innerhalb des Teams verlässlich abgedeckt werden kann. Unterschiedliche fachliche, sprachliche oder persönliche Bedürfnisse dürfen weder die betroffene Person noch das Team überfordern.

Offen: Das konkrete Auswahlverfahren ist noch nicht definiert. Ebenfalls zu klären sind die Zuständigkeit für die Aufnahmeentscheidung und die Kriterien, anhand derer Potenzial und Lernfähigkeit beurteilt werden.

Bewilligungen und externe Unterstützung

Je nach Zielgruppe müssen Aufenthalts- und Arbeitsbewilligungen sowie weitere arbeitsrechtliche Vorgaben berücksichtigt werden. Funken* muss zudem unterscheiden, welche Begleitung das eigene Team leisten kann und wofür Partner mit zusätzlicher Erfahrung notwendig sind.

Als mögliche ergänzende Fachgebiete nennt das Konzept Sprache, Lernen und Integration. Eine Partnerschaft mit einer bestehenden gemeinnützigen Organisation könnte vorhandene Expertise und Förderzugänge einbringen.

Offen: Bewilligungsfragen, arbeitsrechtliche Anforderungen und mögliche Partnerorganisationen müssen fachlich geprüft werden.