Entwicklungsweg
Der Entwicklungsweg führt von Orientierung und Grundlagen über begleitete Kundenarbeit zu wachsender Selbstständigkeit.
Die kurze Antwort
Talente übernehmen schrittweise mehr Verantwortung. Der Weg richtet sich nach den nachgewiesenen Kompetenzen einer Person, nicht allein nach einer festen Anzahl Monate.
Der vorläufige Entwicklungsweg besteht aus vier Phasen. Zu Beginn stehen Arbeitsweise, Zusammenarbeit und Grundlagen im Vordergrund. Später folgen echte Kundenaufgaben, eigene Features, grössere Arbeitspakete und mehr Verantwortung im Team.
Die genannten Zeiträume sind Annahmen. Die tatsächliche Entwicklung soll individuell und kompetenzbasiert erfolgen.
Entwicklung nach Kompetenz
Der Entwicklungsweg verbindet Lernen mit realer Arbeit. Talente beobachten zunächst professionelle Arbeitsweisen, führen Aufgaben begleitet aus und arbeiten mit wachsender Erfahrung zunehmend selbstständig.
Fortschritt zeigt sich unter anderem darin, dass eine Person Ergebnisse erklären, Feedback umsetzen, Aufwand und Risiken besser einschätzen sowie Verantwortung für Tests und Dokumentation übernehmen kann.
Offen: Die Kompetenzstufen, beobachtbaren Kriterien und Zuständigkeiten für Phasenübergänge müssen noch verbindlich definiert werden.
Phase 1: Orientierung und Grundlagen
In der ersten Phase lernen Talente die Arbeitsweise und Zusammenarbeit im Team kennen. Sie festigen technische und methodische Grundlagen, bearbeiten interne Aufgaben oder überschaubare Produktbausteine und üben Qualitätsstandards sowie Feedbackkultur ein.
Annahme: Als möglicher Zeitraum sind die Monate 1 bis 2 vorgesehen. Die Dauer ist nicht verbindlich und kann je nach Ausgangslage unterschiedlich sein.
Phase 2: Begleitete Kundenarbeit
In der zweiten Phase arbeiten Talente an echten Projekten mit. Sie übernehmen klar abgegrenzte Aufgaben, erklären ihre Ergebnisse, setzen Rückmeldungen um und erhalten erste Einblicke in Kundenbedürfnisse.
Die Aufgaben werden so zugeschnitten, dass Lernen und eine professionelle Lieferung gleichzeitig möglich sind. Der Coach bleibt für die fachliche Richtung, die Qualität und das Ergebnis gegenüber dem Kunden verantwortlich.
Annahme: Als möglicher Zeitraum sind die Monate 3 bis 4 vorgesehen.
Phase 3: Eigene Features und Teilprojekte
In der dritten Phase setzen Talente Features weitgehend selbstständig um. Sie lernen, Aufwand und Risiken einzuschätzen, Tests und Dokumentation zu verantworten und an Kundenterminen teilzunehmen.
Die Verantwortung wächst mit der tatsächlichen Kompetenz. Produktive Änderungen werden weiterhin angemessen geprüft und durchlaufen die vorgesehenen Qualitätskontrollen.
Annahme: Als möglicher Zeitraum sind die Monate 5 bis 8 vorgesehen.
Phase 4: Wachsende Selbstständigkeit
In der vierten Phase planen und bearbeiten Talente grössere Arbeitspakete. Sie bereiten technische und fachliche Entscheidungen vor, tragen Kundenkommunikation mit und unterstützen neuere Teammitglieder.
Der Coach schafft zunehmend Raum für selbstständige Entscheidungen, ohne die Gesamtverantwortung für Qualität und Kundenbeziehung abzugeben.
Annahme: Als möglicher Zeitraum sind die Monate 9 bis 12 vorgesehen.
Übergänge und individuelle Dauer
Die vier Phasen beschreiben eine mögliche Reihenfolge, aber keinen automatischen Zeitplan. Entwicklung soll kompetenzbasiert und individuell erfolgen. Eine Person kann in verschiedenen Bereichen unterschiedlich weit sein und weiterhin Begleitung benötigen, obwohl sie bereits einzelne Aufgaben selbstständig übernimmt.
Offen: Noch zu entscheiden sind die typische Dauer einer Anstellung oder Kohorte, die Kriterien für Übergänge und die Person oder Rolle, die diese Übergänge beurteilt.